Die Zukunft ist reif für die Wartberger Theaterbühne!


Jubiläumsjahr der Sinne
2011 feiert Wartberg ob der Aist das 900. Jubiläum seiner urkundlichen Erwähnung. Doch schon seit
25 000 Jahren leben Menschen in diesem Siedlungsraum, immer geleitet von ihrem Gespür und Wahrnehmungsvermögen. Das Jubiläumsjahr der Sinne erinnert daran: Wartberg feiert gemeinsam, und alle sollen es sehen, hören, schmecken, riechen und tasten.
900 Jahre müssen wir sehen:
Allen soll "ins Auge" fallen, dass Wartberg feiert - und das mit allen Sinnen.
900 Jahre müssen wir hören:
Jeder wird viel über die Geschichte des Ortes
erfahren können.
900 Jahre müssen wir schmecken:
Heimatbewusst werden die Geschmacksnerven
neu stimuliert.
900 Jahre müssen wir riechen:
Gegenseitig inspiriert werden viele Wartberg
wieder bewusster erleben.
900 Jahre müssen wir tasten:
Unsere Geschichte wird greifbar, das Woher wir
kommen und Wofür wir stehen.
Zahlreiche traditionelle und einzigartige Veranstaltungen finden statt. Die Originalurkunde wird im Rahmen eines Festakts am
Sonntag, 28. August 2011 der Öffentlichkeit präsentiert.
Der Anlass
Am 23. August 1111 bestätigte Bischof Ulrich I. von Passau in einer Urkunde dem Stift Sankt Florian dessen Besitzungen, darunter auch die Übergabe der Wartberger Kirche - diese war seit dem Beginn des 12. Jahrhunderts Eigenkirche eines Adeligen namens Sigihart. Die Urkunde gilt als erste schriftliche Erwähnung von Wartberg ob der Aist.
Zur Person des "edlen Sigihart" lassen sich auch nach jahrelangen Recherchen keine eindeutigen Daten feststellen. Vornehme Herren mit dem Namen Sigihart (samt ähnlicher Schreibweisen) sind im bayrisch-österreichischen Raum im 11. bzw. 12. Jh. mehrfach in Urkunden bezeugt. Genaueres kann im kommenden Frühling im Wartberger Heimatbuch, geschrieben und zusammengestellt von den Mitgliedern der Arge 2011, nachgelesen werden.
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